...sollten bei jedem Hundehalter die Alarmglocken läuten, denn von sich aus wird kein Hund ohne triftigen Grund seinen natürlichen Bewegungsdrang einschränken. Oft sind schmerzhafte, entzündliche Veränderungen der Gelenke und Bänder die Ursache. Hiervon sind besonders schwere, große Hunderassen betroffen. Auch bei kleinen Rassen treten vergleichbare Skelettprobleme auf.
Ursache für solche Gelenkprobleme ist häufig eine übermäßige Belastung eines gesunden Gelenkes (Verletzung, Verstauchung, Übergewicht, zu frühes Radfahren mit dem Hund). Aber auch übliche Belastungen auf einem bereits krankhaft veränderten Gelenk (HD, OCD, falsche Gliedmaßenstellung). In beiden Fällen verursacht die geringere Bewegungsintensität eine verminderte Muskelstärke und damit auch eine reduzierte Unterstützung des betroffenen Gelenkes. Dadurch werden die Probleme weiter verstärkt und es kommt zu einer Degeneration des Gelenkknorpels sowie zu entzündlichen Prozessen in der Gelenkkapsel und Synovialmembran (produziert die Gelenkflüssigkeit Synovia). Die entzündlichen Prozesse äußern sich durch Schmerz, Wärme, Schwellung und Rötung des umliegenden Gewebes und sind ein wesentliches Merkmal der Gelenkerkrankungen. |
Eigentlich leiten sie die Heilung ein und veranlassen den Hund, das betroffene Gelenk zu schonen. Allerdings führen sie auch zu einer verstärkten Ausschüttung von eiweißspaltenden Enzymen, welche wichtige Bestandteile des Knorpels (Kollagen, Proteoglykane) abbauen. Der Knorpel verliert an Dicke und Elastizität und das Gelenk kann noch weniger Belastungen aushalten - es kommt zu einem Teufelskreislauf bzw. einer chronischen Gelenkentzündung (Arthrose). Sinnvolle Maßnahmen zur Verringerung des Risikos von Gelenkerkrankungen bzw. zur Linderung von Gelenkproblemen sind:
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